Last Week, Lifestyle, Must Read
Schreibe einen Kommentar

Budgeting for Beginners – 6 Schritte um dein Budget besser zu kontrollieren

1# Berechne deine monatlichen Einnahmen

Um einen monatlichen Budget-Plan aufzustellen musst du zu Beginn wissen, wie hoch dein monatliches Einkommen ist. Wenn du bereits berufstätig bist, dann ist das dein Einkommen, studierst du noch, so zählen zum Beispiel Bafög-Bezüge dazu. Wenn du neben deinen Bafög-Bezügen noch weitere Einkünfte hast, wie z.B. aus einem Nebenjob oder regelmäßige Unterstützung deiner Eltern z.B. das Kindergeld, dann solltest du dies dazurechnen.

Wenn du nur gelegentlich als Freelancer, Babysitter, Kellner o.ä. arbeitest, dann solltest den Mittelwert deines Einkommens deiner letzten drei Monate berechnen. Anders sieht es natürlich aus, wenn du nur in den Semesterferien arbeitest. Dann kannst du zu deinem „normalen“ Einkommen (z.B. Bafög und Kindergelt) die Summe dazu nehmen, die du von deinem Ferienjob-Einkommen planst dazuzutun.

2# Berechne deine monatlichen Fixkosten

Als nächstes solltest du deine monatlichen Fixkosten berechnen. Fang am besten mit den Fixkosten an, die besonders notwendig sind und sich nicht ändern. Auch hier kannst du wieder Kategorien anlegen, z.B. „Wohnen“ darunter fällt dann Miete, Nebenkosten, und Stromabrechnung, Internet, Handy.

Andere Fixkosten die du hast können z.B. die Krankenversicherung oder andere Versicherungen sein, aber auch Mitgliedsbeiträge für Vereine, dein NETFLIX Account oder monatliche Kredittilgungen und Ratenzahlungen.

Hast du alles zusammengerechnet, so weißt du, welchen Betrag du auf jeden Fall monatlich abdecken musst. Nicht vergessen solltest du alle anderen Fixkosten, die du halb- vierteljährig oder zu Beginn des Jahres zahlen musst. Diese solltest du nochmal extra auflisten, mit einem Vermerk, wann diese das nächste Mal zu zahlen sind.

3# Setzt dir ein finanzielles Ziel

Setzt dir ein finanzielles Ziel! Du weißt nicht genau, was damit gemeint ist? Dann überleg dir zuallererst, was du mit deinem Budget-Plan erreichen willst. Willst du jetzt schon anfangen Rücklagen zu bilden? Willst du dir einen kleinen „Notgoschen“ ansparen? Planst du bald ein Auslandssemester zu machen oder in den Urlaub zu fliegen?
Überleg dir, was du erreichen willst und zu welchem Zeitpunkt du dein Ziel erreichen willst. Wenn du dir klar über dein Ziel bist, dann stell deinen persönlichen Finanzplan auf, zum Beispiel :

– 3-6 Monate Sparplan für den nächsten Urlaub
– 6 Monate Sparplan für ein Auslandssemester
– 12 Monate Sparplan für den ersten Autokauf
– 2 Jahres Sparplan für den Aufbau von Notfallreserven

Wenn du dein Ziel klar definiert hast, dann kannst du dies als „Ausgabe“ zu deinen Fixkosten hinzurechnen. Auf diese Weise stellt du sicher, dass du dich auch an deinen Sparplan hältst, und monatlich die vorgesehene Summe zurücklegst. Gleichzeitig gewöhnst du dich auch daran regelmäßig zu sparen und es wird dir in der Zukunft viel leichter fallen Geld wegzulegen.

4# Berechne alle deine zusätzlichen Kosten

Nachdem du deine Fixkosten und deine finanziellen Ziele aufgestellt hast kannst du deine zusätzlichen Kosten Berechnen. Dazu zählt alles, was du kaufst, was jedoch nicht unbedingt notwendig ist oder was von Monat zu Monat variieren kann, z.B. Kleidung, Bücher und Lernmaterial, Reisekosten, Geschenke, Arzneimittel und alle weiteren Ausgaben, die sonst noch anfallen.

Auch hier kannst du den Mittelwert der letzten drei oder auch sechs Monate berechnen. Beim aufstellen deiner variablen Kosten wirst du auch feststellen, wofür du das meiste Geld ausgibst und wo du eventuell Gels einsparen kannst.

5# Ziehe alle Ausgaben von deinen Einnahmen ab

Jetzt, wo du alle deine Einnahmen und Ausgaben kennst, kannst du die Ausgaben von den Einnahmen subtrahieren und so deinen Cashflow berechnen.

Hast du laut deiner Berechnung ein positives Ergebnis, so hast du ein höheres Einkommen als du monatliche Ausgaben hast. Finanziell stehst du also ganz gut da, was bedeutet, dass du deine überschüssigen Einnahmen am Ende des Monats extra weglegen kannst. Du kannst das Geld zum Beispiel auf einem Sparkonto anlegen oder auch für eines deiner finanziellen Zielsetzungen verwenden.

Hast du ein Break Even, so gibst di genau so viel Geld aus, wie du verdienst. Auch wenn dieses Ergebnis OK scheint solltest du deinen Budget-Plan überdenken. Hast du vielleicht einige Ausgaben zu großzügig berechnet? Wenn dies nicht der Fall ist, dann solltest du deine variablen Kosten nochmal durchschauen und dir überlegen, ob alle aufgelisteten Ausgaben notwendig sind oder ob du irgendwo etwas einsparen kannst.

Auch wenn du bereits einen Teil deines Einkommens für deinen Sparplan eingeplant hast, ist es immer ratsam noch ein finanziellen Puffer für Notfälle zu haben.

Ist dein Ergebnis negativ, dann sind deine gesamten Ausgaben höher als deine Einnahmen. In diesem Fall solltest du deine Ausgaben nochmal überdenken. Wofür gibst du in deiner Freizeit am meisten Geld aus? Kannst du bei deinen Fixkosten sparen? Vielleicht gibt es auch eine Möglichkeit, wie du deine Einnahmen erhöhen kannst?

Egal, auf welches Ergebnis du bei deinen Berechnungen kommst, das Wichtigste ist, dass du alle deine Zahlen genau kennst. Dies ist der erste Schritt um deine finanzielle Zukunft besser zu planen.

6# Kontrollier, korrigiere und passe dein Budget an

Es reicht nicht nur eine Liste aufzustellen und es dann dabei zu belassen. Um erfolgreich deine Finanzen zu regeln, solltest du dich an deine Planung halten. In den ersten Monaten wird es vielleicht ungewohnt und schwierig sein auf alle Ausgaben zu achten. Du solltest jedoch nicht aufgeben!

Wenn du genug Durchhaltevermögen beweist, dann wirst du nach spätestens einem halben Jahr deine ersten Erfolge sehen. Um deinen Budget-Plan zu optimieren solltest du auch am Ende jeden Monats schauen, wofür du mehr Geld einplanen solltest oder wofür du weniger ausgeben kannst. Dir wird auch auffallen, wo vielleicht versteckte Kosteten sind.

Je öfter du deine Ein-und Ausgaben kontrollierst, umso schneller gewöhnst du dich daran einen Budget-Plan zu haben und diesen auch zu befolgen. Du kannst beispielsweise eine Excel Tabelle oder ein Haushaltsbuch anlegen und jeden Sonntag alle Ausgaben auflisten. Dies hilft dir deine Finanzen im Überblick zu behalten und deinen Budget-Plan zum Erfolg zu machen.

Das könnte dir auch gefallen

Share..Share on FacebookShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedIn

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.